Le Mont-Saint-Michel
Shownotes
Eine Nacht auf Le Mont-Saint-Michel: Gemeinsam mit Katzenmama Francine erkunden wir die berühmte Klosterinsel in der Normandie. Zwischen mittelalterlichen Pilgern, gewaltiger Architektur, Krieg, Gefängnis und Gezeiten folgen wir ihren Pfoten durch mehr als tausend Jahre Geschichte – bis am Morgen die ersten Touristen zurückkehren.
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Transkript anzeigen
00:00:06: Just another Geschichtspodcast von einer an der Realität gescheiterten Historikerin.
00:00:14: Awe Salü und guten Tag, hier ist Corinna und willkommen im Strudel der Geschichte!
00:00:20: Erst einmal ganz herzlichen Dank für eure vielen lieben Rückmeldungen zur letzten Folge.
00:00:25: Die Folge über Burgen- und Schlösser ist ja doch etwas länger geworden aber viele von euch haben mir geschrieben dass sie euch ziemlich abgeholt hat.
00:00:37: Eine Freundin hat mir sogar erzählt, dass sie eigentlich schon immer unbedingt nach Gadeland wollte sich für Versailles aber nie besonders interessiert hat.
00:00:44: Und jetzt will sie Versaille auch unbedingt sehen!
00:00:47: Das verbuche ich jetzt einfach mal als einen kleinen Winn.
00:00:50: Außerdem möchte ich mich ganz herzlich bei Jutta und Barbara bedanken die mir bei Kofi jeweils eine Schokolashow ausgegeben haben.
00:00:58: Vielen vielen Dank für eure Unterstützung.
00:01:01: Und damit bleiben wir heute in Frankreich Aber... Diesmal verlassen wir die Welt von Burgen und Schlössern, und reisen in die Normandie an einen Ort der irgendwie von allem etwas ist.
00:01:13: Eine Insel, ein Kloster, eine Festung – zeitweise sogar eines der berüchtigsten Gefängnisse Frankreichs!
00:01:21: Und heute einer der bekanntesten Orte des ganzen Landes.
00:01:25: Le Mont Saint Michel.
00:01:27: Und weil man einen Ort am besten kennenlernt, wenn man jemanden dabei hat der sich dort wirklich gut auskennt habe ich für unsere heutige Tour eine Stadtführerin ausgesucht.
00:01:39: Sie kennt jede kleine Gasse sie weiß wo man nachts noch etwas zu essen findet.
00:01:43: Sie kommt überall hinein wo wir eigentlich nicht hineindürfen und vor allem hat sie einen entscheidenden Vorteil – sie wohnt hier!
00:01:52: Langsam wird es dunkel auf Le Mans Saint-Michel.
00:01:56: Die letzten Touristen fahren in den Schattelbussen langsam zurück Richtung Festland.
00:02:01: Die Geschäfte schließen, Stimmen werden leiser.
00:02:05: wo sich vor wenigen Stunden noch tausende Menschen durch die schmale Hauptstraße geschoben haben kehrt langsam Ruhe ein.
00:02:11: Das Licht fällt nur noch schwach auf die Mauern der Abtei hoch oben auf dem Felsen.
00:02:16: In der Buch kreischen ein paar Möwen.
00:02:19: das Meer hat sich weit in die Buch zurückgezogen und vor den Mauern liegt eine riesige Fläche aus Sand und Schlick.
00:02:26: Es ist Ebbe.
00:02:28: Und irgendwo zwischen den alten Steinhäusern bewegt sich etwas, erst zwei Öhrchen dann ein Köpfchen und schließlich eine grauweise Katze – das ist Francine!
00:02:42: Den Tag hat sie mit ihren drei Jungen dort verbracht wo die ganzen Menschen sie möglichst in Ruhe lassen.
00:02:48: aber jetzt verschwinden die Touristen und damit beginnt Franzins Tag.
00:02:53: Sie streckt sich aus, gebe ich.
00:02:55: Schaut nach ihren drei Kindern eins zwei drei alle da und läuft los Denn jetzt gehört Le Morsen Michel wieder ihr Und wenn wir schon einmal hier sind können wir ihr eigentlich auch folgen denn Franzine kennt jeden Winkel dieser Insel die kleinen Gassen Die Mauern die Treppen die Abtei hoch oben auf dem Felsen.
00:03:20: und während wir ihr folgen Reisen wir durch mehr als tausend dreihundert Jahre Geschichte.
00:03:26: Durch eine Zeit in der hier Mönche lebten und Pilger den gefährlichen Weg durch die Bucht auf sich nahmen, durch Kriege- und Belagerungen, durch die französische Revolution und eine Zeit, in der aus einem der bedeutenden Klöster Frankreichs plötzlich ein Gefängnis wurde – bis zu dem Ort, den wir heute kennen!
00:03:46: Also folgen wir Francine in den Strudel der Geschichte.
00:03:55: Franzink zählt ihre drei Kleinen noch einmal durch.
00:03:57: Eins, zwei, drei – alle da!
00:03:59: Sie hat ihr Jungen in ihrem sicheren Versteck nahe des Hotels zurückgelassen dort wo sie tagsüber meistens schlafen und wo die Katzen von den Menschen regelmäßig gefüttert werden.
00:04:10: Jetzt beginnt Franzins Nacht.
00:04:13: Langsam streift sie los und biegt in die Grande Rue ein.
00:04:17: Die Grande Rues ist die Hauptstraße von Lemos Saint-Michel.
00:04:21: Sie führt vom großen Eingangstor der Insel hinauf bis zur Abtei und ist gesäumt von kleinen Hotels, Restaurants, Souvenir-Leden und alten Steinhäusern.
00:04:31: Tagsüber schieben sich hier tausende Menschen hindurch – doch jetzt wird es langsam ruhiger!
00:04:38: Francine bleibt kurz stehen, ihre Nase zuckt, denn vor ihr liegt einer der berühmtesten Orte der gesamten Insel La Mer Poulart.
00:04:48: Der Duft von Butter und Eiern hängt noch immer in der Luft.
00:04:51: La Mer Poulart ist heute gleichzeitig Hotel- und Restaurant, und vermutlich das bekannteste Lokal auf dem Mont.
00:04:59: Benannt ist es nach Annette Poulard – einer Frau die im neunzehnten Jahrhundert gemeinsam mit ihrem Mann auf der Insel eine Herberge führte.
00:05:07: Damals kam unzielige Pilger nach Le Mont Saint-Michel.
00:05:11: Allerdings völlig unberechenbar!
00:05:13: Meist standen plötzlich zwanzig Menschen vor der Tür… mal Hundert!
00:05:17: Schuld waren die Gezeiten.
00:05:19: Niemand wusste genau, wann die Reisenden eintreffen würden.
00:05:22: Annette brauchte also ein Gericht das schnell auf den Tisch kam und so entstand das berühmte Omelett de la Merlappola.
00:05:31: Bis heute wird es über offenen Feuer in Kupferpfannen zubereitet.
00:05:35: Die Eier werden Minuten lang aufgeschlagen sodass eine unglaublich luftige Masse entsteht.
00:05:40: Ob ist wirklich das beste Omelette Frankreichs?
00:05:43: Darüber streiten sich vermutlich die Franzosen bis heute.
00:05:47: Aber dieses Omelette erzählt noch eine zweite Geschichte, nämlich davon wie sehr der Tourismus einen Ort verändern kann.
00:05:54: Vor dem Ersten Weltkrieg bekam man bei Mer Polar für zwei Frauen fünfzig nicht etwa nur ein Omelett sondern gleich ein ganzes Menü – Omelettes, Fisch, Hohensalat und Dessert!
00:06:06: Mehr als hundert Jahre später kostete allein das berühmte Omelet zeitweise thirty-four Euro.
00:06:13: Natürlich kann man diese Preise nicht eins zu eins miteinander vergleichen.
00:06:16: Inflation, Kaufkraft und völlig unterschiedliche wirtschaftliche Verhältnisse machen das ziemlich unsinnig aber trotzdem zeigt es ganz schön was aus dem einfachen Essen für Ankommen Reisende geworden ist eine Touristenattraktion für sich.
00:06:32: all das interessiert Francine allerdings herzlich wenig.
00:06:36: sie schnuppert noch einmal Richtung Restaurant Und während wir erfolgen, lohnt es sich einmal nach unten zu schauen.
00:06:46: Nicht auf Francine – noch weiter nach unten!
00:06:49: Denn unter den Füßen der Touristen liegt ein wesentlich älteres Lémon Saint-Michel.
00:06:55: Zwei Tausend Siebzehn wurden bei Arbeiten an den Versorgungsleitungen unter der Grande Rue zahlreiche menschliche Skelette entdeckt.
00:07:03: Archäologen legten schließlich rund dreißig bis vierzig mittelalterliche Gräber frei, Männer Frauen und wahrscheinlich auch Kinder waren hier bestattet worden, denn in diesem Bereich befand sich früher der Friedhof.
00:07:15: der Bewohner des Mons wurde im Dreizehnjahrhundert die Befestigung des Ortes ausgebaut.
00:07:22: Ein Teil des alten Friedhofs musste dafür weichen, der Graben der neuen Befestigung schnitt sogar durch die bestehenden Gräber – für den Menschen damals vermutlich eher unschön!
00:07:33: Für Archäologen rund achtundert Jahre später dagegen ein unglaublicher Fund, denn plötzlich lagen dort nicht Überreste von Königen, Äbten oder irgendwelchen berühmten Persönlichkeiten sondern die der Menschen, die hier ganz normal gelebt hatten.
00:07:46: ihrer Knochen konnten die Forscher mehr darüber herausfinden, wie diese früheren Bewohner des Morgel lebt hatten.
00:07:53: Aber wir sollten uns beeilen!
00:07:56: Während wir uns nämlich noch über mittelalterliche Skelette freuen – rein wissenschaftlich natürlich – ist Francine schon einige Meter weiter die Grande Rue hinaufgetippelt und je höher sie kommt, desto gewaltiger erhebt sich über ihr die Abteil.
00:08:14: Aber wie kommt man eigentlich auf die Idee ausgerechnet hier ein Kloster zu bauen?
00:08:19: Auf einem Felsen mitten in einer Bucht.
00:08:22: Dafür müssen wir ziemlich weit zurückgehen, bis ins Jahr sevenhundert acht.
00:08:27: Damals hieß dieser Fesen noch gar nicht Lémon Saint-Michel sondern Mont-Thompe und der Legende nach hatte der Beschof Aubert von Avrange eines nachts einen ziemlich ungewöhnlichen Traum.
00:08:41: Ihm erschien der Arztengel Michael und Michael sagte sinngemäß Aubert Auf diesen Felsen möchte ich ein Heiligtum.
00:08:51: Baue mir eins!
00:08:53: Obert wachte auf und machte erst einmal gar
00:08:56: nichts.".
00:08:57: Also erschien Michael ihn ein zweites Mal.
00:09:01: Obert machte wieder nix, und offenbar war Geduld nicht unbedingt die größte Stärke des Erzengels Michael denn beim nächsten mal soll er Obert seinen Finger auf den Kopf gesetzt uns so kräftig hineingedrückt haben dass er ihm einen Loch in den Schädel gebohrt hat.
00:09:18: Spätestens jetzt hatte Obert die Botschaft verstanden und so soll er im Jahr sevenhundert acht auf dem Monton ein erstes Heiligtum für den Erzengel Michael errichtet haben.
00:09:29: Aus diesem kleinen Heiligturm sollte sich über die folgenden Jahrhunderte einer der bedeutendsten Wahlfahrtsorte des micheralterlichen Europas entwickeln, und falls ihr jetzt denkt okay Schöne Legende, aber das mit dem Loch im Kopf habt ihr euch doch ausgedacht?
00:09:48: Nein.
00:09:49: Denn in Avrange wird tatsächlich bis heute ein Schädel als Reliquaire des heiligen Oberaufbewahrt und dieser Schädl hat einen Loch!
00:09:57: Natürlich beweist es nicht dass der Erz Engel Michael einem widerspenstigen Bischof den Finger in den Schädeln gebohrt hat.
00:10:03: Okay... Aber die Geschichte war über Jahrhunderte so wichtig, dass dieser Schädel als Relik via Obers vererrt wurde.
00:10:21: Von Obers ursprünglichem Heiligtum selbst ist heute nichts mehr erhalten aber tief im Inneren der späteren Abtei befindet sich eine kleine vorromanische Kirche Notre-Dame Souter unsere liebe Frau unter der Erde.
00:10:40: Sie stand aus dem späten zehnten Jahrhundert und soll der Überlieferung nach genau dort stehen, wo sich einst Aubertes erstes Heiligtum befand.
00:10:49: Als im elften Jahrhundert darüber die große romanische Abteilkirche gebaut wurde, verschwand diese ältere Kirche gewissermaßen unter dem neuen Bau.
00:10:59: Und genau hier merkt man schon was Lemont Saint-Michel eigentlich ist?
00:11:03: Kein Gebäude, das irgendwann einmal gebaut wurde.
00:11:07: Sondern ein Ort an dem seit mehr als tausend Jahren immer wieder auf, neben oder sogar über ältere Gebäuden gebaut wurde!
00:11:15: Aber während wir uns noch mit einem entzürnenden Erzengel beschäftigen ist Francine natürlich längst weiter gelaufen.
00:11:23: Francine hüpft elegant auf eine kleine Mauer und tippelt weiter Richtung Abtei Und während wir ihr hinterherlaufen müssen wir einige Jahrhunderte überspringen Denn aus Obers kleinem Heiligtum wurde natürlich nicht über Nacht dieses gewaltige Bauwerk, das heute über der Insel thront.
00:11:44: Im Gegenteil!
00:11:46: Le Mans Saint-Michel ist eigentlich ein riesiges historisches Puzzle.
00:11:50: Es wurde gebaut Erweitert Ungebaut Teile stürzten ein es brannte man baute wieder auf und das ganze über Jahrhunderte.
00:12:02: Wenn ich euch jetzt Jede einzelne Bauphase der Erkläre sind Franzins Kinder erwachsen, bevor wir oben angekommen sind.
00:12:09: Deshalb machen wir es etwas einfacher!
00:12:12: Im Jahr neunhundertsechsundsechzig siedelten sich auf dem Mord Benediktiner Müncher an und damit begann die eigentliche Geschichte der großen Abtei.
00:12:22: im elften Jahrhundert entstand eine gewaltige romanische Abteilkirche Und hier hatten die Baumeister ein ziemlich offensichtliches Problem.
00:12:31: da war kein Platz Denn wir befinden uns schließlich immer noch auf der Spitze eines Felsens.
00:12:37: Also tat man etwas ziemlich Geniales!
00:12:40: Man baute nicht einfach nur auf den Berg, man baute um ihn herum und übereinander.
00:12:47: Teile der älteren Gebäude wurden zu Fundamenten für die neuen.
00:12:51: Krypten und Unterbauten tragen die Kirche darüber – und genau deshalb wirkt Le Mans Saint-Michel heute fast so als würde die gesamte Abteil aus dem Felsen herauswachsen.
00:13:02: Wien interessiert sich für die statischen Meisterleistungen des Mittelalters allerdings nur bedingt.
00:13:08: Für sie haben Mauern schließlich hauptsächlich zwei Funktionen, man kann darauf sitzen und man können darauf entlanglaufen – genau das tut sie!
00:13:18: Sie läuft weiter nach oben zu einem Teil der Abteil den man später nicht ohne Grundler Mervell das Wunder nennen wird.
00:13:32: Und wenn man Lemosang Michel von außen betrachtet, versteht man ziemlich schnell warum dieser Teil der Abteil irgendwann diesen Namen bekommen hat.
00:13:41: Hoch über den Felsen sieht man diese langen schmalen Fenster, filigrane Bögen und mehrere Stockwerke die scheinbar übereinander aus dem Berg herauswachsen.
00:13:52: Wenn man bedenkt dass wir uns hier auf der Spitze eines Felsens mitten in einer Bucht befinden und das alles im Mittelalter gebaut wurde dann finde ich Das Wunder eigentlich ziemlich passend.
00:14:04: Francine hat inzwischen den höchsten Punkt des Mains erreicht, vor ihr erhebt sich die große Abteilkirche.
00:14:11: Jetzt mitten in der Nacht ist es dunkel und still Aber tagsüber fällt das Licht durch die hohen Fenster im Kirchenraum Und lässt ihn vollkommen anders wirken.
00:14:22: Heute Nacht brennen nur wenige Lichter.
00:14:24: Auf einer der Bänke setzt ein einzelner Mönch und betet.
00:14:28: Francine kennt ihn natürlich und offenbar kennt er auch Francine.
00:14:32: Sie läuft zielstrebend zu ihm, streicht ihn einmal um die Beine und holt sich die Streicheleinheiten ab, die einer Bewohnerin des Mords selbstverständlich zustehen.
00:14:41: Dann geht es weiter!
00:14:43: Denn direkt neben der Kirche wartet eine der schönsten Räume der gesamten Abtei auf uns – der Kreuzgang.
00:14:50: Und ich muss sagen, er hat mich bei meinem Besuch wirklich beeindruckt.
00:14:54: Der Kreuzgang wirkt unglaublich leicht.
00:14:57: Zwei versetzte Reinschmaler-Sollen tragen diese feinen Bögen.
00:15:01: in der Mitte liegt der kleine Garten und an der Westseite befindet sich plötzlich eine riesige Öffnung.
00:15:08: Und die wirkt auf den ersten Blick ein bisschen merkwürdig, denn eigentlich würde man erwarten dass hier das Gebäude weitergeht – und genau das war vermutlich auch einmal der Plan!
00:15:18: La Mervelle sollte noch weitergebaut werden.
00:15:22: Der Kreuzgang wäre dann nicht mehr am Rand des Gebäudekomplexes gewesen sondern hätte stärker in dessen Mitte gelegen.
00:15:28: Dieser Teil wurde allerdings nie gebaut und deshalb endet der Kreuzgang dort heute scheinbar einfach über dem Abgrund.
00:15:37: Franzine findet das vermutlich vollkommen normal, sie ist eine Katze.
00:15:41: Abgründe sind hauptsächlich ein Problem anderer Lebewesen.
00:15:45: Sie läuft zwischen den Säulen hindurch und weiter in den nächsten großen Raum Das Refektorium also den Speisesaal der Münche.
00:15:54: Und hier begegnen uns wieder diese schmalen Hohlenfenster die wir schon von außen gesehen haben.
00:16:01: Das Faszinierende ist, wenn man den Raum betritt sieht man sie zunächst kaum.
00:16:06: Sie liegen tief zwischen den Wandpfeilern verborgen.
00:16:09: erst wenn man weiter in den Raum hineingeht öffnen sie sich dem Blick.
00:16:13: Dadurch fällt das Licht nicht durch ein paar riesige Fenster im Raum sondern durch viele schmale Öffnungen und vertaut sich erstaunlich gleichmäßig.
00:16:23: Und wenn man sich dann noch die einzelnen Fenster genauer anschaut sieht man dass sie unterschiedlich gestaltet sind.
00:16:29: Verschiedene Muster wechseln sich ab und wiederholen sich schließlich.
00:16:33: Es ist unglaublich schlicht, aber gleichzeitig unglaublich schön.
00:16:39: Heute ist das Refektorium leer.
00:16:42: Aber stellen wir uns für einen Moment vor Francine wäre hier nicht im Jahr zwanzig sechsundzwanzig unterwegs Sondern vor vielleicht siebenhundert acht hundert Jahren.
00:16:51: Dann säßen hier die Benediktiner manche beim Essen Und wahrscheinlich wäre es erstaunlich still Denn nein, Benediktina sind kein Schweigeort.
00:17:00: Sie durften durchaus miteinander sprechen.
00:17:03: Die Benediktsregel legt aber großen Wert auf Schweigen und darauf Unnötiges Gerede zu vermeiden, besonders beim Essen wurde geschwiegen.
00:17:13: Während die Mönch ihre Mahlzeiteinnahmen las einer von ihnen vor – beispielsweise aus religiösen Texten.
00:17:20: Auf dem Tisch hätte es dabei keine riesige Festmale gegeben.
00:17:24: Die Benedictsregel sieht eher einfache Kost vor.
00:17:26: Normalerweise zwei gekochte Gerichte – Brot und wenn vorhanden Obst oder Gemüse.
00:17:33: Auf Fleisch von vierfüssigen Tieren sollten die Mönche grundsätzlich verzichten, sofern sie nicht krank waren.
00:17:40: Und während jetzt alle anderen andächtig ihrem Vorleser zu hören, schleicht irgendwo unter dem Tisch eine kleine Katze entlang und hofft vermutlich dass irgendjemand etwas fallen lässt.
00:17:51: Womit wir wieder bei Francine wären?
00:17:53: Sie strebt schon in Richtung der nächsten Tür!
00:18:01: Und hier zeigt sich noch etwas Spannendes an der Architektur von La Mervelle Denn während die Mönche hier oben ihren Alltag lebten, kamen gleichzeitig Pilger aus allen möglichen Teilen Europas auf den Mont.
00:18:13: Nur sollten diese beiden Welten möglichst voneinander getrennt bleiben!
00:18:18: Die Möncheprauchten Ruhe und Klausur – die Pilger dagegen mussten versorgt werden, irgendwo essen und schlafen können – und natürlich Zugang zur Kirche bekommen.
00:18:28: Deshalb wurden die verschiedenen Funktionen innerhalb der Abteilräumlich voneinergetrennt.
00:18:33: Es gab Bereiche für die Gemeinschaft der Münche und andere für Gäste und Pilger.
00:18:38: Francine ist das natürlich vollkommen egal, sie kennt keine Klausur Sie kennt keine Besucherwege Und irgendwelche mittelalterlichen Regeln darüber wer welche Tür benutzen darf interessieren eine Katze sowieso nicht.
00:18:50: Also verschwindet ihr durch den nächsten Türen.
00:18:53: München hier, Pilger dort hochrangige Gästen wieder woanders.
00:18:58: Für Francine existieren solche Grenzen nicht Also tapst sie einfach in die nächste Treppe hinunter und plötzlich stehen wir in einem riesigen Saal.
00:19:07: Der Saal der Ott, dem Gästesaal.
00:19:10: Direkt über uns befindet sich das Refektorium, in dem wir gerade noch waren aber hier unten wurden vor allem die besonders wichtigen Gästen der Abtei empfangen.
00:19:20: Adlige hochrangige Pilger und sogar Könige.
00:19:24: unter anderem waren hier Ludwig Diff Neunte, den wir besser als den heiligen Ludwig kennen und später Franz der Erste zu Gast.
00:19:33: Und dieser Raum sei Mittelalter wahrscheinlich noch wesentlich beeindruckender aus als heute.
00:19:38: Die Wände waren mit Wandheppichen geschmückt die Gewölbe bemalt und auf dem Boden lagen farbige Fliesen.
00:19:44: drei große Kamine sorgten für Wärme.
00:19:48: aber während Francine weiter nach unten läuft versteht man langsam etwas ganz entscheidendes über Les Morseng Michel.
00:19:54: Wir laufen nämlich nicht einfach durch ein Gebäude, wir laufen gewissermaßen um einen Berg herum.
00:20:01: Der Maus ist ein Felsen und oben auf dem Felsenn wollte man eine riesige Kirche errichten.
00:20:07: Das Problem ist nur – Ein spitzer Felsern bietet relativ wenig Platz für eine riesig Kirche.
00:20:14: Also bauten die mittelalterlichen Baumeister gewaltige Räume an seine Seiten Und diese Räume waren nicht nur Keller oder irgendwelche unbedeutenden Untergeschosse.
00:20:23: Sie hatte eigene Funktionen und gleichzeitig bildeten sie die Fundamente für das, was über ihnen stand!
00:20:30: Und nirgendwo versteht man das besser als in unserem nächsten Raum.
00:20:34: Francine verschwindet durch einen Durchgang – und vor uns stehen plötzlich einige der gewaltigsten Pfeiler der gesamten Abtei.
00:20:41: Willkommen in der Krypto-Gropilier Der Krypta der großen Pfeila.
00:20:46: Und diese Dinger sind wirklich groß.
00:20:49: Acht der Pfeiler haben einen Umfang von ungefähr fünf ein halb Metern, und dafür gibt es einen ziemlich guten Grund!
00:20:57: Vierzehnhundertundzwanzig war der alte romanische Chor der Kirche eingestürzt – als man ihn im fünften Jahrhundert neuer richtete entstand oben der wunderschöne gotische Chore den wir vorhin gesehen haben.
00:21:10: Aber so ein Chor wiegt also braucht man darunter etwas das dieses Gewicht trägt.
00:21:15: Und genau daran stehen wir gerade.
00:21:18: Wenn man oben in der Kirche steht, sieht man filigrane gotische Architektur, hohe Fenster und Licht... ...und direkt darunter stehen diese unfassbar massiven Pfeiler und halten das ganze oben!
00:21:31: Das ist eigentlich Le Mans Saint Michel in einem einzigen Raum.
00:21:35: Oben Schönheit unten ziemlich viel Physik.
00:21:39: Allerdings haben Archäologen auch herausgefunden, dass die romanischen Säulen dieses Raumes ursprünglich nicht so dick waren sondern eine Art gotische Rinde erhalten haben.
00:21:49: Zum einen um eben den Chor zu halten zum anderen um an den Stil angepasst zu werden.
00:21:55: Francine läuft weiter und der nächste Raum sieht plötzlich vollkommen anders aus.
00:22:01: Wir betreten die Krypt sang Matin.
00:22:04: sie ist wesentlich älter Sie stammt aus dem elften Jahrhundert und gehört damit noch zur romanischen Abteil.
00:22:11: Über uns trägt sie den südlichen Arm des Querhauses der Kirche, über diesen Raum spannt sich ein gewaltiges romantisches Tonnengewölbe von ungefähr neun Metern spannenweite.
00:22:22: Und auch die Form dieses Raumes ist spannend!
00:22:25: Der untere Raum ist sehr klar und beinahe würfelförmig aufgebaut – darüber spannt es sich das halbrunde Tonnengewölbe.
00:22:33: In der Dokumentation, die ich zur Vorbereitung gesehen habe, erklärten Archäologen diese Verbindung auch symbolisch.
00:22:39: Der kantige irgedische Raum und die Rundung darüber stehen für unterschiedliche Sphären, die miteinander verbunden werden.
00:22:47: Vermutlich war dieser Raum ursprünglich den Pilgern vorbehalten – und damit sind wir bei einer Gruppe von Menschen ohne die Lémence et Michel wahrscheinlich niemals das geworden wäre was es heute ist.
00:22:59: Denn wo Pilger sind, entsteht offenbar früher oder später auch ein Souvenir-Shop.
00:23:04: Das ist keine Erfindung des modernen Tourismus!
00:23:07: Auch mittelalterliche Pilger wollten schließlich zeigen können – ich war da!
00:23:12: Auf dem Mord wurden Gussformen gefunden mit denen sogenannte Pilgerzeichen hergestellt wurden Kleine Abzeichen aus Metall häufig mit Darstellungen des Erzengels Michael.
00:23:22: Die konnte man anschließend an der Kleidung am Hut oder an der Pilgertasche befestigen Und ich finde das irgendwie großartig, denn damit sind wir wieder bei der Grand Rue vom Anfang unserer Reise.
00:23:34: Dort bekommt man Magnete, Tassen, Postkarten und kleine Figuren von Les Mains Saint-Michel.
00:23:41: Im Mittelalter kaufte man sich eben ein Pilgerzeichen mit dem Erzengel Michael.
00:23:45: Menschen verändern sich offenbar weniger als wir manchmal glauben.
00:23:49: Francine besitzt natürlich kein Pilger Zeichen – sie wohnt in hier!
00:23:53: Das wäre ungefähr so, als würde ich mir einen Kühlschrank Mercedes von meinem eigenen Wohnort kaufen.
00:23:59: Also tapst sie weiter und bleibt vor etwas stehen das uns irgendwie bekannt vorkommt ein riesiges Tretrat!
00:24:08: Und falls ihr die letzte Folge über Gideleur gehört habt dann denkt ihr jetzt vielleicht genau dass gleiche wie ich Moment mal So ein Ding hatten wir doch gerade erst.
00:24:18: Tatsächlich funktioniert die Grundidee ähnlich, denn Lemont Saint-Michel hat ein ziemlich offensichtliches logistisches Problem.
00:24:27: Wir befinden uns auf einem Felsen!
00:24:29: Die Abtei liegt ganz oben und Menschen müssen essen – sie brauchen Brennholz-, Lebensmittel und alle möglichen anderen Dinge.
00:24:37: Natürlich könnte man das alles jeden Tag... ...die unzähligen Treppen hinauf schleppen.
00:24:43: Man könnte aber auch sagen NÖ und sich etwas Besseres überlegen.
00:24:48: Genau dafür gab es diesen Schrägaufzug an der Außenseite des Mons.
00:24:52: Und wenn man heute dorthin unterschaut, versteht man erst was für eine gewaltige Strecke die Güter überwinden mussten.
00:24:59: Das riesige Treltrad vor dem wir stehen stammt allerdings und das ist wichtig nicht aus den Mittelalter.
00:25:05: Es wurde im neunzehnten Jahrhundert eingebaut als die Abtei als Gefängnis genutzt wurde.
00:25:10: Meere Gefangenen liefen im Inneren dieses Rades und setzten damit den Mechanismus in Bewegung Und wenn man direkt davor steht, ist dieses Ding wirklich beeindruckend.
00:25:21: Das Rad ist riesig!
00:25:23: Aber das eigentlich Faszinierende sieht man, wenn man aus dem Fenster schaut – denn dort verläuft der alte Schritt auf Zug die Außenwand hinunter und direkt daneben befindet sich heute im Grunde dasselbe noch einmal nur in modernen.
00:25:38: Heute werden Güter natürlich nicht mehr von Gefangenen in einem riesigen Hamsterrad nach oben gezogen.
00:25:44: dafür gibt es einen elektrisch betriebenen Lastenaufzug.
00:25:47: Aber das Problem ist nach mehr als tausend Jahren immer noch dasselbe.
00:25:52: Wie zum Teufel bekommen wir unseren Kram da hoch?
00:25:55: Nur die Antwort darauf hat sich verändert.
00:25:57: Francine hat dieses Problem übrigens nicht, Francine muss nichts schleppen!
00:26:02: Aber Moment ich habe gerade gesagt, dass dieses Tretrad vom Gefangenen angetrieben wurde.
00:26:07: Gefangene?!
00:26:08: Wir waren doch grade in einer Benedikt-Kina-Abteil.
00:26:11: wie wurde aus allen der bedeutendsten Pilgerorte Europas plötzlich ein Gefängnis?
00:26:17: Und damit kommen wir zu einem der dunkelsten Kapitel in der Geschichte von Lémond Saint-Michel.
00:26:27: Denn dieser Ort war nicht immer nur Kloster, Pilgerstätte und Festung – es war auch eines der berüchtigsten Gefängnisse Frankreichs!
00:26:35: Schon vor der französischen Revolution wurden Menschen hier eingeschwert.
00:26:39: Unter anderem kamen Gefangene auf grundköniglicher Lettre de Cacheer auf den Mont.
00:26:44: Nicht umsonst bekamen die Abtei irgendwann einen ziemlich düsteren Beinaheim — Bastille Mère Die Bastille der Meere.
00:26:53: Mit der französischen Revolution änderte sich dann alles.
00:26:57: Die Besitztümer der Kirche wurden verstaatlicht, die Mönche mussten die Abteil verlassen und unsehbzehnhundertdreiundneunzig wurde aus dem Kloster endgültig eingefangenes – und zwar ein gewaltiges!
00:27:09: Bis zur Schließung im Jahr eighteenhundertsechzig sollen hier insgesamt knapp vierzehntausend Menschen inhaftiert gewesen sein.
00:27:17: Zeitweise konnten sich bis zu tausend zweihundert Gefangene gleichzeitig auf dem Mord befinden.
00:27:23: Politische Gefangener saßen hier genauso wie gewöhnliche Straftäter, später gehörten beispielsweise die bekannten revolutionäre Amar Barb und August Blanqui zu den Gefangenen – und jetzt stellt euch einmal die Räume vor durch die wir gerade mit Francine gelaufen sind!
00:27:39: Die Abteikirche, Räume, die ursprünglich für Mönchepilger und Gottesdienste geschaffen worden waren.
00:27:49: Sie wurden jetzt umgebaut, unterteilt und mit Gefangenen gefüllt.
00:27:54: In der Kirche wurden sogar mehrere Ebenen eingezogen.
00:27:57: Menschen lebten und arbeiteten dort wo Jahrhunderte zuvor Mönche gebetet hatten Und Arbeiten musteten die Gefangenend tatsächlich.
00:28:06: Die.
00:28:06: offizielle Abteil spricht von zwölf bis vierzehn Stunden Arbeit am Tag damit die Gefangene sich Nahrung und Kleidung verdienen konnten Und ein Teil dieser Arbeit führt uns wieder genau zu dem riesigen Tretrat zurück, vor dem Francine gerade stand.
00:28:21: Menschen liefen darin wie in einem gigantischen Hamsterrad damit wahren den Felsen hinaufgezogen werden konnten.
00:28:28: Wenn man heute dort steht und die Außenwandchen unterschaut, bekommt man vielleicht eine Vorstellung davon, wie isoliert dieser Ort gewesen sein muss – vor dir die Bucht, unter dir der Felsenn und hinter dir ein Gefängnis!
00:28:41: Flucht war schon aufgrund der Geografie außerordentlich schwierig.
00:28:45: Eighteenhundertdreiundsechzig war schließlich Schluss, ein kaiserlicher Erlass beendete die Gefängniszeit und als die letzten Gefangenen den Mont verließen, war von der prächtigen mittelalterlichen Abteil nicht mehr besonders viel Pracht übrig – das Gebäude war vollkommen heruntergekommen.
00:29:03: aber paradoxerweise hatte ausgerechnet das Gefängnislemon Saint-Michel auch gerettet Denn weil die alten Klostergebäude weiterverwendet wurden, waren sie nach der Revolution nicht vollständig abgerissen worden.
00:29:16: Jetzt stand Frankreich vor einer neuen Frage – was machen wir mit diesem riesigen halb verfallenen ehemaligen Kloster auf einem Felsen?
00:29:24: Francine weiß natürlich wie die Geschichte ausgegangen ist.
00:29:27: Schließlich wohnt sie darin!
00:29:28: Francine scheint es hier unten inzwischen auch zu dunkel zu werden.
00:29:38: Sie läuft den nächsten Treppen hinauf, schlüpft durch die Tür und plötzlich stehen wir wieder draußen.
00:29:44: Vor uns liegt die Bucht.
00:29:46: Der Wind weht über die Mauern und Francine springt auf eine der Zinnen.
00:29:51: Und wenn wir schon einmal auf diesen gewaltigen Befestigungsanlagen stehen, müssen wir bei einer Zeit sprechen in der Le Mans Saint-Michel etwas geschafft hat das beinahe unglaublich klingt.
00:30:01: Die Engländer kamen einfach nicht rein Um zu verstehen warum dieser Mauer hier überhaupt so wichtig ist brauchen wir ganz kurz ein ganz bisschen Kontext.
00:30:12: Wir befinden uns mitten im hundertjährigen Krieg.
00:30:15: Der dauerte, der Name lügt ein bisschen von thirteenhundertsiebenunddreißig bis vierzehnhundertdreiundfünfzig und war eine ganze Reihe von Konflikten zwischen den englischen und französischen Königen.
00:30:26: Vereinfacht gesagt ging es da unter anderem darum wer Anspruch auf den franzisischen Thron hatte und wer welche Gebiete in Frankreich kontrollierte – die Normandie war dabei natürlich extrem wichtig!
00:30:39: Anfang des Fifzehnten Jahrhunderts hatten die Engländer große Teile Nordfrankreichs unter ihre Kontrolle gebracht.
00:30:45: Auch die Normandie fiel weitestgehend an England, aber da gab es diesen einen kleinen Felsen mitten in der Bucht.
00:30:54: Le Mont Saint-Michel und er blieb Französisch.
00:30:58: Francine sitzt inzwischen auf der Wehrmauer und schaut hinaus über die Bucht – heute sieht sie dort vielleicht ein paar Lichter!
00:31:05: Im Fifzehn Jahrhundert hätte sie von hier aus etwas anderes gesehen Englische Soldaten.
00:31:11: Ab fourteenhundertdreiundzwanzig wurde Le Mansang Michel von den Engländern belagert, aber jetzt zeigt sich warum dieser Ort militärisch so genial liegt?
00:31:20: Auf der einen Seite hatte man die gewaltigen Befestigungsmauern auf der anderen Seite hatte Man etwas das kein mittelalterlicher Baumeister errichtet hatte – Das Meer!
00:31:31: Die Gezeiten machten eine Belagerung zusätzlich schwierig und trotz jahrelanger englischer Versuche fiel Le Mansing Michel nicht Aber auch der scheiterte.
00:31:44: Und damit wurde dieser kleine Felsen, während große Teile der Normandie unter englischer Kontrolle standen zu einem Symbol des französischen Widerstandes.
00:31:55: und jetzt wird die Geschichte ein bisschen absurd!
00:31:57: Denn wenn Francine von ihrer Mauer sehr weit nach Westen schauen könnte über die Normandies, den Ärmelkanal bis nach Cornwall würde sie dort einen Ort entdecken, der ihr ziemlich bekannt vorkommen dürfte.
00:32:14: St Michael's Mount Ebenfalls eine gezeiten Insel, ebenfalls ein Felsen, ebenfalls mit einer Kirche und einer befestigten Anlage oben drauf.
00:32:25: Zufall?
00:32:26: Ich glaube nicht!
00:32:28: Im elften Jahrhundert entstand dort ein Priorat das de Mont Saint-Michel unterstand – der französische Abbestimmte sogar wer dort prior wurde.
00:32:38: Das heißt, unser französischer Moe hatte gewissermaßen einen kleinen englischen Bruder.
00:32:45: Was spätestens dann ein bisschen unangenehm wurde als Frankreich und England anfing sich gegenseitig jahrzehntelang die Köpfe einzuschlagen.
00:32:52: Aber damit kommen wir zu etwas das ich persönlich sehr schön finde Denn St.
00:32:57: Michael's Mount ist nicht die einzige Insel mit der Le Mans Saint-Michel heute verbunden ist.
00:33:03: Seit dem Jahr zwei tausend neun besteht eine Partnerschaft mit Hatsuki in Japan und damit auch mit Miyajima.
00:33:10: Und falls immer in Japan Folgen gehört hat, klingelt es jetzt vielleicht!
00:33:14: Denn genau dort waren meine Freundinnen und ich ebenfalls.
00:33:16: Miyajimaa ist ebenfalls eine heilige Insel – ebenfalls von Meer und den Gezeiten geprägt und ebenfalls ein Ort an dem Religion, Landschaften und Architektur vollkommen miteinander verschmelzen.
00:33:29: Und genau das war tatsächlich einer der Gründe warum wir auch Limon Saint-Michel besuchen wollten.
00:33:34: Erst Miyajime Dann Limon Saint-Michel.
00:33:37: Ich sammel offenbar inzwischen heilige Inseln.
00:33:41: Francine hat inzwischen genug ihre kleine Nase in den Wind gestreckt, sie streckt sich ausgiebig, springt von der Mauer und setzt ihren Rundgang fort!
00:33:55: Und während wir ihr über die Wehrmauern folgen kommen wir noch einmal zurück zu unserem Gefängnis Denn so schrecklich dieses Kapitel für die Menschen war, die hier eingesperrt wurden hatte die Nutzung als Gefängnis für das Gebäude selbst einen ziemlich paradoxen Nebeneffekt.
00:34:10: Sie half dabei Le Mans Saint-Michel zu retten.
00:34:13: Während der französischen Revolutionen wurden zahlreiche Klöste aufgelöst – verkauft, geplündert oder abgerissen.
00:34:21: Le Mans St Michel dagegen hatte plötzlich einen neuen Nutzen.
00:34:24: Es war ein Gefängnes und deshalb brauchte man den Gebäuden noch!
00:34:28: Das Gefängnis eighteenhundertsechzig schließlich geschlossen wurde, standen große Teile der Jahrhunderte alten Anlage also noch.
00:34:36: Werden auch in ziemlich erbärmlichem Zustand und jetzt begannen langsam ein Umdenken.
00:34:42: Künstler, Schriftsteller und Gelehrte setzten sich dafür ein diesen außergewöhnlichen Ort zu erhalten.
00:34:48: Einer der prominentesten Fürsprecher war Victor Hugo.
00:34:53: Ja genau!
00:34:54: Der Victor Hugo von Les Miserables und der Glöckner von Notre-Dame.
00:35:05: Und dann begann eine Aufgabe, die bis heute eigentlich nicht abgeschlossen ist – Lémon Saint Michel zu restaurieren!
00:35:15: Einer der wichtigsten Architekten dieser großen Restaurierungsphase war Édouard Correu.
00:35:21: Der hatte ein Problem….
00:35:24: Was genau sollte er eigentlich restaurieren?
00:35:26: Wir haben es während des Rundgangs ja schon gemerkt.
00:35:30: Den einen historischen Lémond Saint-Michel gibt es überhaupt nicht.
00:35:35: Seit mehr als tausend Jahren wird hier gebaut, ein Gebäude entsteht, ein anderes wird erweitert, irgendwas brennt ab, ein Chor stürzt ein man baut gotisch auf romanisch eine Töbe zugemauert, ein neuer Raum entsteht.
00:35:48: später wird aus dem Kloster ein Gefängnis und plötzlich werden in der Kirche mehrere Stockwerke eingebaut.
00:35:54: Welchen Zustand davon erklärt man jetzt zum richtigen?
00:35:57: Den Mord des elften Jahrhunderts, den des dreizehnten, den das fünfzehnten?
00:36:02: oder lässt man alles so stehen wie man es im neunzehnten Jahrhundert vorfindet.
00:36:06: Genau das ist eines der grundlegenden Probleme von Denkmalpflege.
00:36:09: Restaurieren bedeutet immer auch entscheiden und so wurde Le Mans Saint-Michel über Jahrzehnte hinweg untersucht gesichert teilweise rekonstruiert und immer wieder restauriert.
00:36:20: Und diese Arbeit ist bis heute nicht vorbei Im Gegenteil.
00:36:24: Heute stehen Archäologen und Bauforscher vor Möglichkeiten, von denen Coray im zehnten Jahrhundert nur hätte träumen können.
00:36:32: Einzelne Bauteile und Steine können digital erfasst werden.
00:36:36: Aus diesen Daten entstehen dreidimensionale Modelle mit den Forschern versuchen können unterschiedliche Bauzustände der Abteil zu rekonstruieren Und plötzlich kann man gewissermaßen wieder durch einen Mont Saint-Michel laufen, den es seit Jahrhundert nicht mehr gibt.
00:36:52: Man kann nachvollziehen, welche Mauern wann entstanden sind, welche Gebäude später verschwanden und wie sich dieser Felsen über Jahrhunderte verändert hat.
00:37:01: Und ich finde das irgendwie wunderschön denn Lémond Saint-Michel ist damit nicht einfach nur ein mittelalterliches Bauwerk, das irgendwann fertig war.
00:37:09: Es ist eher ein Geschichtsbuch aus Stein in dem Generation für Generation eine neue Seite geschrieben hat.
00:37:17: Francine sieht es etwas pragmatischer.
00:37:19: Die Steine sind da, man kann drauf sitzen.
00:37:22: Man kann darauf schlafen und manchmal laufen Mäuse dazwischen herum.
00:37:26: Mehr muss man als Katze über Denkmalpflege eigentlich nicht wissen.
00:37:30: Außerdem hat Francine inzwischen ein wesentlich dringenderes Problem Hunger.
00:37:34: Also tippelt sie wieder hinunter Richtung das Restaurants.
00:37:38: Während wir Francine also bei ihrem nächtlichen Futterbeutel zu begleiten schauen wir noch einmal hinaus auf die Bucht Und langsam kommt das Wasser zurück.
00:37:47: Wobei?
00:37:47: langsam ist vielleicht das falsche Wort Denn über die Flut am Mont Saint-Michel sagt man gerne, sie komme so schnell wie ein galoppierendes Pferd.
00:37:56: Und auch wenn man diesen Satz nicht unbedingt wörtlich nehmen sollte Die Gezeiten hier sollte man definitiv ernst nehmen.
00:38:03: Heute können wir relativ entspannt hier stehen und im Wasser zu schauen.
00:38:07: Mittelalterliche Pilger hatten diesen Luxus nicht.
00:38:11: Sie mussten den Buch zur Fuß durchqueren.
00:38:13: Damit war die Pilgereise zum Mond nicht nur anstrengend sondern auch gefährlich.
00:38:19: Wer die Gezeiten falsch einschätzte, konnte vom zurückkehrenden Wasser überrascht werden.
00:38:24: Dazu kommen Treibsand, Nebel und die zahlreichen Wassaläufe der Bucht.
00:38:29: Auch heute sollte man die Bucht deshalb nicht einfach auf eigene Faust durchqueren sondern sich einem kundigen Führer anschließen.
00:38:36: Aber zumindest der normale Weg zu Mont ist inzwischen wesentlich entspannter.
00:38:40: Heute führt eine Brücke hinüber.
00:38:42: Das war allerdings nicht immer so.
00:38:44: Achtzehnhundertneunundsebzig wurde eine feste Dammstraße errichtet die den Mont dauerhaft mit dem Festland verbannt.
00:38:51: Praktisch für Menschen, nicht ganz so praktisch für die Bucht!
00:38:55: Denn der Damm beeinflusste die natürliche Strömung und trug dazu bei dass sich immer mehr die Sedimente rund um den Mont ablagerten.
00:39:03: Und irgendwann bestand die Gefahr das aus unserer berühmten Insel immer mehr ein Teil des Festlandes werden würde.
00:39:10: Also begann Anfang des XXI Jahrhunderts ein gigantisches Projekt Mit einem ziemlich poetischen Namen Rétablissement du caractère maritime du Mont Saint Michel.
00:39:22: Die Wiederherstellung des maritime Charakters von Le Mont Saint-Michel.
00:39:26: Der alte Damm wurde schließlich durch die heutige auf Veilland stehende Brücke ersetzt.
00:39:31: Seit Zwei Tausend Fünfzehn kann das Wasser wieder weitgehend frei um den Felsen herumströmen.
00:39:36: Bei besonders hoher Flut wird Le Mont St Michel heute sogar wieder vollständig zur Insel ungefähr eine Stunde lang.
00:39:44: Und trotzdem ist der Mont heute natürlich vollkommen anders als zu Zeiten unserer mittelalterlichen Pilger.
00:39:51: Ungefähr drei Millionen Menschen kommen jedes Jahr hierher, dafür gibt es auf dem Festland riesige Parkplätze.
00:39:57: Von dort kann man laufen oder einen Shuttlebus nehmen, der einen bis kurz vor den Mont bringt und dann strömen jeden Tag tausende Menschen durch genau die Grande Rue durch die Francine, weil der Nacht ganz gemütlich gelaufen ist.
00:40:10: Man könnte deshalb leicht vergessen, dass Limon Saint-Michel kein Freilichtmuseum ist.
00:40:16: Es ist tatsächlich eine Gemeinde!
00:40:17: Hier wird gearbeitet hier wird gegessen hier wird geschlafen hier leben Menschen und offenbar auch mindestens eine ziemlich clevere Katzenfamilie.
00:40:26: Francine hat nämlich inzwischen tatsächlich etwas gefunden.
00:40:29: Irgend ein unvorsichtiger Tourist hat gestern Abend ein paar Essensreste hinterlassen Nicht gerade Omlet de la Mer Poulart Aber Francine ist nicht wählerisch.
00:40:40: Während sie ihren kleinen Mitternachtsnack verspeist, wird der Himmel über den Bucht langsam heller.
00:40:45: Die Nacht geht zu Ende.
00:40:47: Am Horizont erscheinen die ersten Sonnenstrahlen.
00:40:51: Auf dem Festland kommen die ersten Besucher an.
00:40:54: Bald werden wieder Menschen über die Brücke laufen.
00:40:57: Die Geschäfte in der Grande Rue werden öffnen.
00:41:00: Die Restaurants werden ihre Tische herausstellen.
00:41:03: Die ersten Besuche werden die unzähligen Treppen zur Abtei hinaufsteigen.
00:41:07: Francine streckt sich noch einmal!
00:41:10: Dann macht sie sich auf den Heimweg, durch die Grande Rue vorbei an La Mer Poulart.
00:41:15: Durch die kleinen Gassen bis zu ihrem sicheren Versteck.
00:41:19: und dort warten Sie schon eins zwei drei alle da!
00:41:23: Noch dürfen die Kleinen ein bisschen herumtoben bevor es auf den Straßen wieder zu voll wird.
00:41:28: dann wird Francine sich mit ihnen zurückziehen und während für die Menschen auf Limonça Michel langsam ein neuer Tag beginnt endet Francines Nacht.
00:41:37: Über tausend Jahre Geschichte liegen hinter uns.
00:41:41: Mönche und Pilger, Könige und Gefangene Kriege Brände und Einstürze ein Kloster eine Festung ein Gefängnis ein Denkmal Und ein kleiner Felsen mitten in einer Bucht auf dem Generation um Generation weitergebaut wurde.
00:41:58: Wir lassen Francine und ihre Kleinen jetzt zurück bis heute Abend Denn dann verschwinden die Touristen wieder Die Grand Rue wird still Und Le Mans Saint-Michel gehört wieder Francine.
00:42:16: Bevor wir Le Mans & Michel endgörtlich verlassen, muss ich noch etwas auflösen.
00:42:20: Francine und ihre drei Kleinen sind tatsächlich nicht erfunden!
00:42:23: Also ob diese Katze wirklich Francine heißt weiß ich natürlich nicht.
00:42:27: vermutlich nicht den Namen habe ich ihr gegeben weil ich fand das jetzt ziemlich gut zu ihr passt.
00:42:33: aber die Katzen Mama und Ihre drei kleinen gibt es wirklich.
00:42:35: Wir haben sie abends im Hinterhof eines Hotels auf Le Mans und Michelle entdeckt Und irgendwie fand ich die Vorstellung wunderschön, dass dieser Ort wenn am Abend die ganzen Touristen verschwinden wieder ihnen gehört.
00:42:47: Wie ich vorhin schon erzielt habe war Lemons Saint-Michel für meine Freundinnen und mich tatsächlich ein ganz besonderes Reiseziel.
00:42:54: Wir waren ja vorher gemeinsam auf Miyajima in Japan gewesen und als wir erfahren haben das Miyajimaa und Limons Saint Michel miteinander verbunden sind war irgendwann klar okay da müssen wir auch hin Und ich muss sagen, ich verstehe warum jedes Jahr ungefähr drei Millionen Menschen hierher kommen.
00:43:10: Schon die Anfahrt ist unglaublich!
00:43:12: Die Landschaft rundherum ist sehr flach und dadurch sieht man den Mont schon aus ziemlich großer Entfernung.
00:43:18: Erstes da nur diese kleine Skeloette am Horizont... ...und je näher man kommt desto größer wird sie bis irgendwann dieser gewaltige Felsen mit der Abteil vor allem steht.
00:43:29: Wir hatten zum Glück vorher in einem Podcast einen Tipp gehört den ich euch jetzt auch einfach weitergebe Geht abends hin.
00:43:36: Wir hatten gegessen und dachten uns na gut, dann fahren wir nachher noch mal rüber Und das hat sich sooo gelohnt!
00:43:42: Wir waren im Augustort also wirklich mitten in der Hauptsaison.
00:43:47: Natürlich waren wir nicht allein aber viele Tagesgäste waren bereits weg.
00:43:52: Die Straßen wurden leerer die kleinen Gassen wurden ruhiger und wir konnten uns Stellen suchen an denen wir einfach sitzen und auf die Bucht schauen konnten.
00:43:59: Und vor allem sind wir beim ersten Mal zu Fuß hingelaufen.
00:44:02: und dass würde ich genauso wieder machen Denn während man über die Brücke läuft, sieht man Lemosang Michel immer näher kommen.
00:44:10: Man läuft darauf zu und dieses Ding wird einfach immer größer Und irgendwann läuft man durch das Tor und steht plötzlich mittendrin.
00:44:18: Natürlich merkt man den Tourismus sehr sogar.
00:44:21: Es gibt Restaurants Hotels, Souvenir-Leben und unglaublich viele Menschen Aber erstaunlicherweise nimmt das dem Ort für mich nicht seine Geschichte denn wenn man durch diese Gassen läuft, läuft man eigentlich permanent über Geschichte.
00:44:34: Menschen sind diese Wege schon vor Jahrhunderten gegangen.
00:44:36: Päger sind zur Abtei hinaufgestiegen, Müncher haben dort gelebt, Soldaten haben diese Mauern verteidigt, Gefangene haben in diesem riesigen Tretrad gestanden.
00:44:45: und jetzt stehe ich da!
00:44:48: Am nächsten Morgen sind wir dann noch einmal sehr früh zurück gekommen weil wir Tickets für die Abteie hatten.
00:44:53: Wir gehörten tatsächlich zu den ersten Besuchern, die hineinkamen.
00:44:56: das war Gold wert Denn von Minute zum Minute wurde es voller Und als wir später wieder herunterkamen, war es schon eine vollkommen andere Welt als am Abend zuvor.
00:45:06: Deshalb würde ich tatsächlich sagen, wenn ihr irgendwann einmal dort seid und die Möglichkeit habt bleibt über Nacht in der Gegend.
00:45:12: Schaut euch den Mont einmal am Abend an, wenn das langsam ruhiger wird und geht am nächsten Morgen möglichst früh in die Abteil!
00:45:19: Für mich war's ein unglaublich schönes Erlebnis – und gleichzeitig ist es ein Ort bei dem ich an dieser Folge das Gefühl hatte dass wir eigentlich nur an der Oberfläche gekratzt haben.
00:45:29: Man könnte wahrscheinlich allein über die verschiedenen Bauphasen mehrere Folgen machen.
00:45:34: Über das Kloster, über die Pilger, über den hundertjährigen Krieg, über das Gefängnis und über die Restaurierungen Aber ich wollte diesmal keine dreiteilige Reihe über einen einzigen Felsen machen.
00:45:44: Ich wollte euch einfach mitnehmen Für eine Nacht auf Le Mans Saint-Michel Und ich hoffe Francine war eine gute Stadtführerin.
00:45:54: Damit war es auch schon die zweite Folge unserer kleinen Frankreichreise.
00:45:59: Nächste Woche geht es noch einmal zurück nach Paris, beziehungsweise ein kleines Stück vor die Tore von Paris zu einem meiner absoluten Lieblingsmaler.
00:46:08: Vielleicht können sich einige von euch schon denken um wen's geht – mehr verrate ich aber nicht!
00:46:13: Wenn euch die Folge gefallen hat freue ich mich natürlich riesig wenn ihr den Podcast abonniert, bewertet oder weiterempfehlt und wenn ihr mich und meinen Podcast darüber hinaus unterstützen möcht könnt ihr mir bei Kofi diesmal einen Pomodennummern die ausgeben.
00:46:29: Und weil wir hier schließlich ein Geschichts-Podcast sind, gibt es natürlich auch dazu einen kleinen historischen Fanfekt.
00:46:35: Pomo ist quasi Normandie im Glas – dafür wird frischer Apfelmoss mit Kylvados vermischt und anschließend in einem Eichen fast gelagert.
00:46:44: Dadurch bleibt die Süße des Apfels erhalten aber gleichzeitig bekommt das Ganze durch den Kylvatos ordentlich Umdrehungen.
00:46:50: Seit nineteenhundertneunziges Pomo den Normandie sogar durch eigene Herkunftsbezeichnungen geschützt.
00:46:56: Also, wenn ihr möchtet, könnt ihr mir diesmal einen Pomo ausgeben.
00:46:59: Franzin bekommt natürlich keinen!
00:47:01: Die hatte heute Nacht schon genug Snacks und dann hören wir uns nächste Woche wieder.
00:47:06: Ich freue mich schon darauf mit euch auch beim nächsten Mal wieder gemeinsam in den Strudel der Geschichte einzutauchen Und wenn ihr Fragen habt Themenvorschläge loswerden wollt oder einfach Lust habt mit mir über Geschichte zu quatschen findet ihr mich auf Instagram unter JustPunktInnerser.GeschichtsPodcast Oder schreibt mir eine Mail an justinersergeschichtspodcast at gmail.com.
00:47:29: Ich freue mich immer über eure freundlichen Nachrichten.
00:47:31: Bis zum nächsten Mal, macht's gut!
00:47:33: Ciao!
00:47:39: Mit einem Reiseführer für Le Mans Saint-Michel sowie einem Führer zur Abteil gearbeitet.
00:47:44: Außerdem habe ich die Arte Dokumentation Rätselhaftes Labyrinth, Mans Saint Michel genutzt so wie die ganzen Veröffentlichungen und Informationen zu Geschichte und Architektur.
00:47:52: der Abteil Musik Sounds und Bilder stammen wie immer von Pixar Bay.
00:47:56: Vielen Dank fürs Zuhören.
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